Filmreihe ‚Kino verbindet‘ zeigt: „Ein Lied für Nour“

Datum: Freitag, 30.06.2017
Beginn: 18 Uhr
Ort: Filmtheater Union, Füstenwalde

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Die Reihe “Kino verbindet“ im Filmtheater Union in Fürstenwalde zeigt Filme zu Themen, die Menschen aus verschiedenen Ländern miteinander verbinden – immer mit Filmgespräch im Anschluss an den Film.
„Kino verbindet“ ist ein gemeinsames Projekt vom Eine Welt Projekt/Ev. Kirchenkreis Oderland-Spree und dem Filmtheater Union.
Die nächsten Termine: 30. Juni / 20. Oktober / 24. November jeweils um 18 Uhr

Kino verbindet – Am 30. Juni mit dem Film Ein Lied für Nour – The Idol über einen palästinensischen jungen Mann, der an sich glaubt und es entgegen aller Widrigkeiten schafft, an dem Song Contest „Arab Idol“ in Kairo teilzunehmen.
Ein Film voller Liebe, Leichtigkeit und Humor und über die Situation der Palästinenser in Gaza.

Das ZDF heute journal berichtete über den Film:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/videos/nasser-ein-lied-fuer-nour-100.html

Weitere Infos und Links auf der Veranstaltungsseite bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/187368241787508/?active_tab=discussion

Ankündigung:
Interkulturelle Filmtage vom 24.-29. September im Filmtheater Union – wieder mit einem Programm voller guter Filme, mit mehreren Filmgesprächen und einem Abschluss am Freitag mit Gesprächen am Buffet. Das Programm folgt in Kürze.
Als Auftaktfilm läuft am Sonntag, 24.09. der Film „Wir sind Juden aus Breslau“ in Anwesenheit der Filmemacherin. 

Seminar: Warum gut gemeint nicht gut gemacht sein muss

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Veranstaltungsdatum:
Montag, 10. Juli 2017
10-16 Uhr

Veranstaltungsort:
Europa Universität Viadrina
Raum AM 104, Auditorium Maximum
Logenstraße 4
15230 Frankfurt/Oder

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Anti-Rassismus Referat des AStA der Europa-Viadrina Universität im Zuge des Festival Contre Le Racisme statt.

Die Stärkung und Gestaltung einer lokalen Willkommenskultur ist in den meisten Brandenburger Kommunen zu einer zentralen Aufgabe geworden. Die Aufnahme und Integration Geflüchteter in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft zeigt nicht nur viel Engagement und Hilfsbereitschaft sondern offenbart auch Vorurteile und Diskriminierungen,  die sich in unserem (beruflichen) Alltag und in unserem sozialen Umfeld auswirken.

Das Seminar sensibilisiert für rassistische Diskriminierungen und andere Ausgrenzungsmechanismen. Wer sind eigentlich diese „anderen“? Was „darf“ ich denn überhaupt noch sagen? Wie entstehen Vorurteile und welche Funktion haben sie? Wie kann man eine vorurteilsbewusste Umgebung mitgestalten?

Das Seminar richtet sich besonders an Multiplikator/innen in der Sozialen- und Bildungsarbeit sowie an Engagierte in Willkommensinitiativen.

Anmeldung und weitere Infos zum Seminar:
http://calendar.boell.de/de/event/warum-gut-gemeint-nicht-gut-gemacht-sein-muss-3

Workshop: Zugänge zu Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe für begleitete minderjährige Flüchtlinge und ihre Eltern sichern

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Termin:


Montag, 10. Juli 2017
14:30 – 18:30 Uhr

Ort:
Aquarium
Skalitzer Straße 6 (Gleich neben dem Südblock)
10999 Berlin
Anfahrt: U1/U8 Kottbusser Tor. Der Raum ist barrierefrei zugänglich.

Referent_innen:

Mirjam Lewek und Franziska von Nordheim vom Bundesfachverband
Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF).

Inhalt:
Die allgemeinen Vorschriften des deutschen Kinder- und Jugendhilferechts (SGB VIII) definieren, dass jedes Kind »ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit« besitzt und Anspruch auf Leistungen der Jugendhilfe hat – das gilt auch für minderjährige Flüchtlinge, die zusammen mit ihren Eltern eingereist sind.
Den Anspruch der begleiteten minderjährigen Flüchtlinge, Jugendlichen und ihrer Eltern auf Leistungen nach SGB VIII haben Jugendämter in Brandenburg meist nicht ausreichend im Blick. Auch herrscht häufig Unklarheit bei Berater_innen und ehrenamtlichen Unterstützer_innen über die damit zusammenhängenden Handlungsspielräume und Pflichten der Träger der öffentlichen Jugendhilfe.
Ziel des Workshops ist es, die Zugangsmöglichkeiten zu SGB VIII-Leistungen für begleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche zu erörtern und Möglichkeiten der Unterstützung aufzuzeigen. Im Rahmen des Workshops wird es Raum für Nachfragen und Fallbesprechungen geben.

Thematische Schwerpunkte:
1. Vorstellung der zentralen Ergebnisse der UNICEF/BumF-Studie „Kindheit im Wartezustand – Studie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland“.
2. Diskussion der zentralen Probleme von begleiteten Minderjährigen beim Zugang zu SGB VIII-Leistungen und Vorstellung möglicher Lösungsansätze und Leistungszugänge.
3. Hilfe für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII: Anspruchsvoraussetzungen und Klagemöglichkeiten.

Zielgruppe:
Haupt- und ehrenamtlich Aktive, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Der Workshop ist kostenlos. Fahrtkosten können bei Vorlage von Fahrkarten erstattet werden.

Anmeldung:
Die Teilnahmezahl ist begrenzt, deswegen bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 28. Juni 2017 per E-Mail an schwedler@fluechtlingsrat-brandenburg.de .
Bitte teilen Sie uns Ihren Namen und ggf. den Namen Ihrer Organisation/Initiative mit und wo Sie aktiv sind.

Benefizkonzert in Müncheberg: Fityan Duo – Nay von Aleppo

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Wann?
Sonntag, den 23.07.2017 um 17 Uhr

Wo?
Stadtpfarrkirche Müncheberg

Nach dem großen Erfolg im letzten Sommer, wird in der Stadtpfarrkirche Müncheberg auch in diesem Jahr wieder ein Benefizkonzert für die Alt- und Neumüncheberger stattfinden. Der Syrer Mohamad Fityan wird zum zweiten Mal seine traditionellen Klänge auf der Nay in der barocken Kirche zu Gehör bringen. Begleitet von Jörg Teichert an der Gitarre gilt es im Konzert eine klangvolle Brücke hin zu westlicher Hörtradition zu schlagen. 

Die Spendeneinnahmen aus dem Konzert gehen zur Unterstützung an die Müncheberger Kindergärten und die Grundschule bei der Integration ausländischer Mitbürger in Müncheberg und dienen der Mitfinanzierung der Kinderweihnachtsfeier. 

Veranstalter und Förderer des Konzertes sind die Betreibergesellschaft mbH Stadtpfarrkirche Müncheberg im Verbund mit dem Lokalen Aktionsplan Märkisch-Oderland – „Demokratie leben!“ (Kooperationsverbund Mitte) und dem Willkommenskreis Müncheberg.

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Einladung zum Fastenbrechenfest

Hiermit lädt der Verein Al-Tariq / Gemeinsam e.V. euch alle recht herzlich zum Fastenbrechenfest zum Ende des Ramadan ein, am Samstag, den 01.07.17 von 14 bis 20 Uhr auf dem Marktplatz in Fürstenwalde.

Spielzeug ist für Kinder jeden Alters vorhanden, und es gibt Essen und Süßigkeiten aus der Arabischen Kultur.
Wir freuen uns über jeden Besucher.

 

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Studie: Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten

Im Rahmen einer aktuellen Studie der Friedrich Ebert Stiftung wurden über 100 Kommunen bundesweit nach ihren Erfahrungen bei der Integration von Geflüchteten im Jahr 2016 gefragt. Die Antworten zeigen: Man kann kommunalpolitisch viel für gelingende Integration tun und die Stimmung ist vielerorts besser, als medial vermittelt wird.

Download der Studie als PDF:
http://library.fes.de/pdf-files/dialog/13372.pdf

Abschiebungen von Kindern aus Schulen: GEW gibt Rechtsratgeber für Lehrkräfte heraus, wie sie sich wehren können

Fälle von Abschiebungen, bei denen die Polizei oder Ausländerbehörden in der Schule erscheinen, um betroffene Schülerinnen aus dem Unterricht holen zu lassen, häufen sich in jüngster Zeit – für die GEW ein Skandal. Sie hat deshalb jetzt im Zusammenwirken mit dem Münchner Anwalt Hubert Heinold einen rechtlichen Leitfaden erstellen lassen, wie sich Lehrkräfte rechtssicher gegen die dann geforderte Mitwirkung zur Wehr setzen können. Der Ratgeber ist bundesweit relevant.

Ein aktueller Artikel zu der Publikation im Bildungsmagazin news4teachers:
http://www.news4teachers.de/2017/06/abschiebungen-von-kindern-aus-schulen-gew-gibt-rechtsratgeber-fuer-lehrkraefte-heraus-wie-sie-sich-wehren-koennen/

Der Leitfaden als PDF zum Download:
http://www.gew-bayern.de/Leitfaden_Abschiebung