Arbeiten bedeutet Ankommen – Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge

Vierte Veranstaltung im Rahmen der Diskussionsreihe „Exilland Deutschland?!“

Datum: 4. Oktober 2016, 18:00 Uhr

Ort:
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Hardenbergstr. 22-24
10623 Berlin
(Amerika Haus, direkt am Bahnhof Zoologischer Garten)

Anmeldung: Online unter www.bpb.de/exilland

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung/LpB laden herzlich ein zur Diskussionsreihe „Exilland Deutschland?!“. Die vierte Veranstaltung zum Thema „Arbeiten bedeutet Ankommen – Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge“ findet am 4. Oktober 2016 von 18 bis 20 Uhr mit anschließendem Get-Together in der LpB in Berlin statt.

Möglichst schnell Arbeit zu finden, ist die Hoffnung vieler Geflüchteter. Für sie ist es wichtig, unabhängig von staatlichen Leistungen den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, am Arbeitsplatz Kontakte zu knüpfen und die erlernten Deutschkenntnisse anzuwenden. Einer Beschäftigung nachzugehen, gilt als Erfolgsfaktor für eine gelungene Integration.

Trotz offener Stellen, Fachkräftemangel und demographischem Wandel erfüllt sich diese Hoffnung bisher aber nur für Wenige. Unzureichende Sprachkenntnisse, fehlende oder nicht anerkannte Qualifikationen und bürokratische Hürden erschweren die praktische Umsetzung für Zugewanderte und Arbeitgeber.

Franziska Woellert (Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Studie „An die Arbeit“, 2016), Oliver Kurz (Leiter der Projektgruppe Asyl/Flüchtlinge der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit), Anton Schünemann (ehemaliger Projektleiter, Arrivo Berlin) und Ahmed Brandenburg (Jobcoach in Strausberg) diskutieren, wie Unternehmen, staatliche Stellen und zivilgesellschaftliche Initiativen Geflüchtete bei der Qualifizierung und Arbeitssuche unterstützen können. Welche Förderungsinstrumente und Vermittlungsstrategien sind erfolgreich und wo muss noch Arbeit investiert werden, damit ein Ankommen im Job möglich wird?

Die Veranstaltung wird moderiert von Marie Rövekamp (Journalistin, Der Tagesspiegel).

Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie unter www.bpb.de/exilland

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