Der Kirchenkreis Oderland-Spree beim Kirchentag 2017 in Berlin

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Vom 24. – 28. Mai findet in Berlin und Wittenberg der Deutsche Evangelische Kirchentag mit einem prall gefüllten Programm und vielen Höhepunkten statt.
Am 24. Mai wird der Kirchentag um 18.00 mit dem Abend der Begegnung in Berlin Mitte eröffnet (Eintritt frei!), bei dem sich die Kirchengemeinden und Akteure insbesondere aus der Landeskirche präsentieren.
Die Kirchengemeinden aus dem Kirchenkreis Oderland-Spree sind mit ihren Ständen und Angeboten auf der Straße Unter den Linden zu finden und freuen sich mit Mitmach-, Dialog- und Essensangeboten auf zahlreiche Besucher/innen!

https://www.kirchentag.de/

Lange Nacht der Museen in der Region Fürstenwalde am 19. Mai

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Jedes Jahr an einem Freitag im Mai präsentieren sich Museen, Sammlungen, Heimatstuben, Kirchen und wissenschaftliche Einrichtungen rund um Fürstenwalde zur „Langen Nacht der Museen“. Mit extra eingerichteten Busverbindungen können die verschiedenen Einrichtungen besucht werden.

Dieses Jahr beteiligt sich die Stadtbibliothek Fürstenwalde in Kooperation mit dem Eine Welt Projekt mit „Lebenden Büchern“ an diesem tollen Event.
D.h. die Besucher/innen können mit Menschen mit unterschiedlichen Berufen, mit Menschen aus verschiedenen Ländern und mit Menschen mit jeweils unterschiedlichen Geschichten ins Gespräch und in den Dialog kommen! Eine sehr fruchtbare Gelegenheit, sich zu begegnen, Fragen zu stellen und miteinander (statt übereinander) zu sprechen.

Link zu den „Bücherkatalogen“, bzw. zu weiteren Angeboten der Stadtbibliothek:
http://www.bibliothek.stadt-fuerstenwalde.de/veranstaltungen/5/1850633/2017/05/19/lange-nacht-der-museen.html

Link zu allen Angeboten in der Region im Rahmen der „Langen Nacht der Museen“:
http://www.lange-nacht-fuerstenwalde.de/

Podiumsdiskussion zur Präsidentschaftswahl: Wohin steuert der Iran?

Iran

Datum: 22.05.2017
Uhrzeit: 18-20 Uhr
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung / Haus 2, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

Der Iran wählt am 19. Mai einen neuen Präsidenten. Wenn die Iranerinnen und Iraner an die Wahlurnen treten, stellt sich die Frage nach der Zukunft des Landes.

Wird Präsident Rohani genügend Stimmen erhalten, um seinen vergleichsweise moderaten Kurs fortzusetzen, der im Juli 2015 zum Abschluss des Atomabkommens führte? Als möglich gilt auch, dass einer seiner konservativen Mitbewerber die Führung der iranischen Regierung übernehmen könnte. Welche Konsequenzen wird der Wahlausgang für das Land haben, welche für die Region? Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage, welche Rolle Wahlen überhaupt in der Islamischen Republik haben, deren republikanische Institutionen von theologisch-legitimierten Instanzen kontrolliert werden.

Einladungsflyer als PDF mit allen weiteren Infos: hier

Buch: So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch

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So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch
90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten

In der Auseinandersetzung mit Flucht hat sich die deutsche Zivilgesellschaft neu aufgestellt. Zwischen 2015 und 2016 sind etwa 15.000 Projekte entstanden, in denen kreative Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen der Zuwanderung gefunden wurden. Sie bilden eine Alternative zu Panikreaktionen, die den einzigen Umgang mit Flucht in Kontrollen und Abschreckung sehen. In diesem Band werden 90 beispielhafte Projekte dargestellt. Sie zeigen, welche Kraft zur Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen in der gegenwärtigen Zivilgesellschaft zu finden ist – und welches Potenzial zu einem neuen Miteinander nicht nur im Umgang mit Zuwanderern, sondern auch innerhalb der Zivilgesellschaft steckt.

Diese Publikation wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Weitere Infos zur Bestellung + Download des Volltexts als PDF:
http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3829-5/so-schaffen-wir-das-eine-zivilgesellschaft-im-aufbruch?c=1571

Sammelabschiebung nach Afghanistan

Information vom Brandenburger Flüchtlingsrat:

Liebe Kolleg_innen und Berater_innen, liebe Aktive und Interessierte,

am kommenden Montag oder Dienstag (24. oder 25.04.2017) wird aller Voraussicht nach eine erneute Sammelabschiebung nach Afghanistan erfolgen, wobei unklar ist von welchem Flughafen der Sammelcharter starten wird. Bisher liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Personen aus Brandenburg davon betroffen sein werden. Solltet ihr Informationen über in Abschiebehaft befindliche Personen aus Afghanistan oder sonstige Hinweise darauf haben, dass auch Menschen aus Brandenburg betroffen sein könnten – dann meldet euch bitte bei uns.

Der Bayerische Flüchtlingsrat weist auf folgende Informationen hin, die auch für euch hilfreich sein könnten:

Informationen über die Rechte potentiell Betroffener: http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/material-507.html

Hier gibt es Informationen gegen die Angst, auch auf Dari und Paschtu >>>

Eine Stellungnahme zur möglichen Strafbarkeit von Ehrenamtlichen bezüglich Beihilfe zum illegalen Aufenthalt gibt es hier >>>

Beste Grüße,
Kirstin Neumann

http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/

PRO ASYL: Petition zu Familiennachzug

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Viele Flüchtlinge in Deutschland sind gezwungen, lange Zeit von ihren Familien getrennt zu leben. Die Situation ist unerträglich und muss geändert werden. Appellieren Sie mit uns an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages!

>> Petition hier unterzeichnen <<

Demnächst wird sich der Deutsche Bundestag erneut mit der Frage des Familiennachzugs zu hier lebenden Flüchtlingen befassen. Der Nachzug zu subsidiär geschützten Flüchtlingen ist bis März 2018 komplett ausgesetzt – mit fatalen Folgen. Während ein Familienmitglied in Sicherheit ist, müssen die anderen um ihr Leben fürchten.

Der Deutsche Bundestag entscheidet nun, ob diese erzwungene Trennung von Flüchtlingsfamilien beendet wird. Am 27. April liegen dem Parlament entsprechende Gesetzesentwürfe und Anträge der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zur Abstimmung vor.

Auch anerkannte Flüchtlinge müssen um ihre Familienmitglieder bangen. In den deutschen Botschaften in Amman, Beirut oder Ankara dauert es viele Monate, bis die Menschen überhaupt nur einen Termin zur Vorsprache erhalten. Bis zur Visumerteilung vergehen dann weitere Wochen und Monate, in denen die Familien getrennt sind.

PRO ASYL fordert die Abgeordneten dazu auf, die inhumane Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden, und hat eine öffentliche Petition gestartet.