“Integration machen Menschen” – aktuelle Situation des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe in Brandenburg

Eine aktuelle Studie des Urania Landesverbandes.

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Das Hauptziel der Studie ist es, einen Einblick in das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe im Land Brandenburg in der ersten Hälfte des Jahres 2017 zu erhalten und von den Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern direkt zu erfahren, wer derzeit in diesem Bereich aktiv ist, welche Tätigkeiten ausgeführt werden, wie die Stimmung tatsächlich ist, aber auch welche Unterstützungswünsche bestehen. Die Motivation, die zum Ehrenamt geführt hat, sowie Veränderungen, die sich aus Sicht der Ehrenamtlichen ergeben haben, und die größten Barrieren, die sie sehen, stehen ebenfalls im Fokus des Interesses. Auch die Frage der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt wird beleuchtet. Die Studie möchte zudem die Basis schaffen, um die Förder- und Unterstützungsinstrumente der Landesregierung für das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Die Publikation zur Studie als PDF-Datei:
http://www.masgf.brandenburg.de/media_fast/4055/integration_machen_menschen.pdf

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„Gekommen um zu bleiben“ – Beitrag zur Ausstellung bei ODF-TV

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Die Ausstellung „Gekommen um zu bleiben“, die zur Zeit im Fürstenwalder Rathaus zu sehen ist, präsentiert 17 Porträts von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und jetzt in Fürstenwalde leben und arbeiten. Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich die Gründe sind, die Menschen dazu bewegen in ein anderes Land zu ziehen. Wir haben mit drei, der in dieser Ausstellung porträtierten Menschen, gesprochen und einen kleinen Einblick in ihre Geschichte und ihr Leben in Fürstenwalde bekommen.

Link zum Beitrag:
http://www.odf-tv.de/mediathek/29259/Gekommen_um_zu_bleiben.html

Studie: Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten

Im Rahmen einer aktuellen Studie der Friedrich Ebert Stiftung wurden über 100 Kommunen bundesweit nach ihren Erfahrungen bei der Integration von Geflüchteten im Jahr 2016 gefragt. Die Antworten zeigen: Man kann kommunalpolitisch viel für gelingende Integration tun und die Stimmung ist vielerorts besser, als medial vermittelt wird.

Download der Studie als PDF:
http://library.fes.de/pdf-files/dialog/13372.pdf

Buch: So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch

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So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch
90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten

In der Auseinandersetzung mit Flucht hat sich die deutsche Zivilgesellschaft neu aufgestellt. Zwischen 2015 und 2016 sind etwa 15.000 Projekte entstanden, in denen kreative Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen der Zuwanderung gefunden wurden. Sie bilden eine Alternative zu Panikreaktionen, die den einzigen Umgang mit Flucht in Kontrollen und Abschreckung sehen. In diesem Band werden 90 beispielhafte Projekte dargestellt. Sie zeigen, welche Kraft zur Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen in der gegenwärtigen Zivilgesellschaft zu finden ist – und welches Potenzial zu einem neuen Miteinander nicht nur im Umgang mit Zuwanderern, sondern auch innerhalb der Zivilgesellschaft steckt.

Diese Publikation wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Weitere Infos zur Bestellung + Download des Volltexts als PDF:
http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3829-5/so-schaffen-wir-das-eine-zivilgesellschaft-im-aufbruch?c=1571

Studienmöglichkeiten für Geflüchtete: Wie geht es weiter?

Viele der nach Deutschland Geflüchteten sind in dem Alter, in dem man eine Ausbildung beginnt. Dazu zählt auch die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren.

Am 23. November 2016 fand die Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung „Studienmöglichkeiten für Geflüchtete: Wie geht es weiter?“ statt. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag auf der Rolle der Hochschulen bei der Integration von Geflüchteten. Welche Maßnahmen und Angebote haben sich inzwischen etabliert? Erste Ergebnisse der Befragung „Institutionelle Anpassungsfähigkeit von Hochschulen“ wurden vorgestellt. Ergänzt wurde die Konferenz durch Praxisbeispiele zu Unterstützungs- und Beratungsangeboten einiger Hochschulen.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung können Sie in einem E-Paper nachlesen: http://www.fes.de/lnk/2un

ODF-TV berichtet über das Sprach-Café in Fürstenwalde

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Christoph Mann vom Sender ODF (Fernsehen für Ostbrandenburg) war vor Ort beim monatlich stattfindenden Sprach-Café in Fürstenwalde-Süd.

Link zum Video:
http://www.odf-tv.de/mediathek/27224/Sprach_Cafe_in_Fuerstenwalde.html

So wie Raed Darwish kommen einmal im Monat Flüchtlinge ins Sprach-Café der Ev. Kirchengemeinde in Fürstenwalde Süd. Sie wollen auch außerhalb der schulischen Sprachkurse ihre Deutschkenntnisse verbessern. Die evangelische Kirchengemeinde will die Sprachkompetenz der Flüchtlinge fördern und hat dafür dieses Sprach-Café ins Leben gerufen. Hier geht es vor allem darum, die Alltagssprache zu trainieren. Ehrenamtliche Muttersprachler unterhalten sich mit den Flüchtlingen in kleinen Gruppen. Außerdem gibt es Spielmaterial, mit dem die deutsche Sprache geübt werden kann. Das Sprach-Café wird seit diesem Jahr angeboten. Es findet immer einmal im Monat an einem Sonnabendnachmittag statt. Der nächste Termin ist der 22. April.

Bericht: „Living Library“ zum Thema „Flucht- und Flüchtlingsgeschichten“

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Generationsübergreifende Fluchtgeschichten aus diversen Kontexten waren das Thema der Fürstenwalder Living Library im September 2016. Wie war die Situation von Geflüchteten in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und in der DDR-Zeit? Wie ist die Situation von Flüchtenden heute? Diese Living Library fand ganztätig in der Kulturfabrik Fürstenwalde im Rahmen der Interkulturellen Woche am 23.9.2016 erstmals statt.

Bei einer Living Library werden in kleinen Gesprächsrunden interessierte Menschen („Leser*innen“) und „Bücher“ (Erzählende) zusammengebracht. Die Ziele sind: Die Lebendige Bibliothek soll ein Ort zum Begegnen schaffen, den Dialog zwischen alten und neuen Nachbarn und den Respekt für einander stärken. Sie soll ermöglichen, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die sonst nicht oder nur schwer in Kontakt kommen.

Den ausführlichen, bebilderten Bericht über die Living Library im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016 finden Sie hier:
http://www.interkulturellewoche.de/2017/aktionen-und-materialien/die-bibliothek-der-lebenden-buecher-living-library-zum