Advent heißt Ankommen – ein Projekt des Haus Hoffnung in Fürstenwalde

Das Wohnheim für geflüchtete Menschen im Tränkeweg bereitet für den 09.12.2017 ein glanzvolles, vorweihnachtliches, und dennoch multikulturelles Fest vor, um mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen zu feiern.

Für verschiedene Aktivitäten an diesem Tag werden auch noch Unterstützer gesucht!

Weitere Informationen und Kontakt: hier

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Fortbildung: GET TOGETHER Kontaktbörse für Träger politischer Bildung und Selbstorganisationen Geflüchteter

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GET TOGETHER Kontaktbörse für Träger politischer Bildung und Selbstorganisationen Geflüchteter am 23.-24. Oktober 2017 in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte in Weimar.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und Engagierte in Geflüchteten-Selbstorganisationen, die Interesse am Austausch haben und gerne im Bereich der politischen Bildung zusammenarbeiten wollen. Die Fortbildung soll den Rahmen bieten, sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und – nach Möglichkeit – Kooperationen zu verabreden. Das Mitbringen von eigenen Projektideen und Vorhabenplanungen ist ausdrücklich erwünscht!

Die Tagungssprache ist deutsch, einzelne Beiträge können in Englisch sein. Die Fortbildung wird vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten in Kooperation mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) organisiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Weitere Informationen zu Programm, Ablauf und Konditionen entnehmen Sie bitte dem Programmflyer. Ihre Anmeldung nehmen wir gern bis zum 6. Oktober 2017 entgegen (E-Mail neumann@adb.de). Bitte nutzen Sie dafür den Anmeldebogen.

Seminar: Zugang zu Sozialleistungen für Geflüchtete

Datum: 18.10.2017
Uhrzeit: 9:30 – 16:00
Ort: Haus der Diakonie, Paulsenstr.55-56, 12163 Berlin

Für Asylsuchende besteht zu Beginn ihres Aufenthaltes in Deutschland kein Anspruch auf Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern, sondern sie fallen unter das Asylbewerberleistungsgesetz. Dieses sieht – zumindest in den ersten 15 Monaten – eingeschränkte Leistungen vor, beispielsweise sollen medizinische Leistungen nur bei akuter Erkrankung erfolgen. Das hat zur Folge, dass Vieles nur durch professionelle Unterstützung bis hin zum Rechtsstreit durchzusetzen ist. Erst nach Asylanerkennung oder nach Ablauf bestimmter Fristen erlangen Geflüchtete gleichberechtigten Zugang zu SGB-Leistungen bzw. Analogleistungen.

Weitere Infos und Anmeldung:
https://www.diakademie.de/kursdetails/zugang-zu-sozialleistungen-fuer-gefluechtete-510-2017-9303.html

 

Präventive Jugendarbeit für geflüchtete Jugendliche

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Der aktuelle Newsletter des Bundesprogramms Willkommen bei Freunden hat diesmal als Schwerpunktthema Präventive Jugendarbeit für geflüchtete Jugendliche.

Geflüchtete Jugendliche sind häufig von Einflussfaktoren betroffen, die deviantes Verhalten wie Drogenkonsum und Radikalisierung begünstigen können. Dazu zählen unter anderem traumatische Erlebnisse vor, während und nach ihrer Flucht, Diskriminierungserfahrungen und Perspektivlosigkeit. Hinzu kommt, dass ihre vulnerable Situation leicht von anderen Personen, zum Beispiel von Menschenhändlern, ausgenutzt werden kann. Was sind mögliche Anzeichen für eine Gefährdung? Und wie kann man abweichendes Verhalten vorbeugen? Auf diese Fragen benötigen Fachkräfte der Jugendarbeit Antworten, um präventiv mit jungen Geflüchteten arbeiten zu können. Daher bietet zum einen der Fachtext in dieser Ausgabe Hintergrundwissen zum Thema Islamismus und Radikalisierung mit Blick auf junge Geflüchtete. Zum anderen finden sie im Interview mit Dr. Dorothea Czarnecki, Fachreferentin zu Menschenhandel und Kinderschutz bei ECPAT Deutschland e.V., Handlungsempfehlungen zum Erkennen und Begegnen einer möglichen Ausbeutung von geflüchteten Jugendlichen. Außerdem hat „Willkommen bei Freunden“ eine digitale Toolbox veröffentlicht. Diese unterstützt kommunale Akteure bei der Integration junger Geflüchteter und ihrer Familien.

Link zur Online-Version des Newsletters 9/2017:
http://99269.seu2.cleverreach.com/m/10531169/0-7326605d13f09d9b505f165a1697e540

Gesetzesänderung zum 01.08.17: Neue Aufenthaltstitel und Neuregelungen für Studium und Arbeit

Zum 01.08.2017 ist ein Gesetz in Kraft getreten, welches aufenthaltsrechtliche EU-Richtlinien zur Arbeitsmigration umsetzt. Neu geregelt werden durch dieses Gesetz u.a. die Aufenthaltstitel zum Zweck von Studium und Forschung. Für bestimmte Praktika und Freiwilligendienste werden neue Aufenthaltstitel geschaffen. Daneben wird eine sogenannte ICT-Karte für Arbeitnehmende eingefürt, die innerhalb eines international tätigen Unternehmens nach Deutschland entsandt werden.

Näheres dazu beim Informationsverbund Asyl und Migration und hier:
http://www.asyl.net/Arbeitsmigration

Ergänzend die Anwendungshinweise des Bundesministeriums des Innern zu Gesetz und Verordnung zur Umsetzung aufenthaltsrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union zur Arbeitsmigration als PDF-Datei: hier

Themendossier: Zugänge zur beruflichen Bildung für junge Geflüchtete

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Ungefähr 490.000 geflüchtete Personen wurden im Juni 2017 von der Arbeitsagentur und den Jobcentern betreut. Viele von ihnen sind jünger als 25 Jahre und potenziell für eine Berufsausbildung geeignet. Die Aufnahme eines Praktikums, einer Ausbildung oder Anstellung ist für geflüchtete Jugendliche ein wichtiger Bestandteil für ihre Integration. Doch welche Zugänge stehen jungen Geflüchteten zur beruflichen Bildung offen?

Das Themendossier des Bundesprogramms Willkommen bei Freunden gibt Antworten bezüglich rechtlicher Rahmenbedingungen und vorhandener Fördermöglichkeiten. Außerdem zeigt das Beispiel des Berufskollegs in Olpe, wie wichtig ein starkes Netzwerk unter anderem aus Lehrkräften, Schulsozialdienst und Jugendhilfe für einen erfolgreichen Übergang der jungen Geflüchteten von der Schule in den Beruf ist.

Das Themendossier als PDF-Datei: hier

Broschüre zur Posttraumatischen Belastungsstörung: „Wenn das Vergessen nicht gelingt“

Die Broschüre richtet sich an Menschen, die Traumatisches erlebt haben, und deren Angehörige. Stellvertretend dafür stehen Herr B. und Frau B. mit ihrer Tochter. Diese Familie begleitet mit eigenen Worten durch die Broschüre und informiert anhand konkreter Beispiele über Entstehung, Folgen und Bewältigung der Posttraumatischen Belastungsstörung. Weiter findet sich in dieser Broschüre eine umfassende Zusammenstellung geeigneter Unterstützungsangebote und Beratungsstellen. Die Fotos dienen der Veranschaulichung und Illustration. Die Aussagen und Erlebnisse stammen nicht von den abgebildeten Personen.

Die Broschüre als PDF-Datei: hier