Sammelabschiebung nach Afghanistan

Information vom Brandenburger Flüchtlingsrat:

Liebe Kolleg_innen und Berater_innen, liebe Aktive und Interessierte,

am kommenden Montag oder Dienstag (24. oder 25.04.2017) wird aller Voraussicht nach eine erneute Sammelabschiebung nach Afghanistan erfolgen, wobei unklar ist von welchem Flughafen der Sammelcharter starten wird. Bisher liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Personen aus Brandenburg davon betroffen sein werden. Solltet ihr Informationen über in Abschiebehaft befindliche Personen aus Afghanistan oder sonstige Hinweise darauf haben, dass auch Menschen aus Brandenburg betroffen sein könnten – dann meldet euch bitte bei uns.

Der Bayerische Flüchtlingsrat weist auf folgende Informationen hin, die auch für euch hilfreich sein könnten:

Informationen über die Rechte potentiell Betroffener: http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/material-507.html

Hier gibt es Informationen gegen die Angst, auch auf Dari und Paschtu >>>

Eine Stellungnahme zur möglichen Strafbarkeit von Ehrenamtlichen bezüglich Beihilfe zum illegalen Aufenthalt gibt es hier >>>

Beste Grüße,
Kirstin Neumann

http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/

PRO ASYL: Petition zu Familiennachzug

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Viele Flüchtlinge in Deutschland sind gezwungen, lange Zeit von ihren Familien getrennt zu leben. Die Situation ist unerträglich und muss geändert werden. Appellieren Sie mit uns an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages!

>> Petition hier unterzeichnen <<

Demnächst wird sich der Deutsche Bundestag erneut mit der Frage des Familiennachzugs zu hier lebenden Flüchtlingen befassen. Der Nachzug zu subsidiär geschützten Flüchtlingen ist bis März 2018 komplett ausgesetzt – mit fatalen Folgen. Während ein Familienmitglied in Sicherheit ist, müssen die anderen um ihr Leben fürchten.

Der Deutsche Bundestag entscheidet nun, ob diese erzwungene Trennung von Flüchtlingsfamilien beendet wird. Am 27. April liegen dem Parlament entsprechende Gesetzesentwürfe und Anträge der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zur Abstimmung vor.

Auch anerkannte Flüchtlinge müssen um ihre Familienmitglieder bangen. In den deutschen Botschaften in Amman, Beirut oder Ankara dauert es viele Monate, bis die Menschen überhaupt nur einen Termin zur Vorsprache erhalten. Bis zur Visumerteilung vergehen dann weitere Wochen und Monate, in denen die Familien getrennt sind.

PRO ASYL fordert die Abgeordneten dazu auf, die inhumane Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden, und hat eine öffentliche Petition gestartet.

Seminar: Die Türkei nach dem Referendum

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Datum: Samstag, 06.05.2017
Uhrzeit: 10.00-17.30 Uhr

Ort:
Treffpunkt Freizeit
Am Neuen Garten 64
14469 Potsdam

Bei dem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems steht in der Türkei nichts Geringeres zur Wahl als die Restrukturierung des Staates. Wir wollen die gegenwärtigen Spannungen in der Türkei jenseits von Verschwörungstheorien verstehen. Vor dem Hintergrund des autoritären Sicherheitsdenkens und neoliberalen Gesellschaftsmodells in der Türkei befassen wir uns mit den vielfältigen Facetten der jüngsten Entwicklungen.

Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie können wir die gegenwärtigen Entwicklungen in der Türkei im historischen Kontext verstehen und sie mit Blick auf die globalen und regionalen Veränderungsprozesse erklären? Wer sind die Akteure, welche Motivationen liegen ihren Handlungen zu Grunde und welche politischen Ziele verfolgen sie? Welche Perspektiven sind (noch) vorhanden für eine demokratische Zivilgesellschaft?

Dieses Seminar richtet sich speziell an ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit, bei NGOs, politischen Organisationen und Parteien, sowie Vereinen.

Dr. Mehmet Gökhan Tuncer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin im Fachbereich Vergleichende Demokratieforschung und Politische Systeme Osteuropas. Er hat zum Thema der Ausbreitung neoliberaler Gouvernementalität in der Türkei promoviert und gibt in der Türkei sowie in Deutschland Seminare zur politischen Lage in der Türkei.

Dr. Alphan Tuncer promovierte nach dem Masters Studium der Internationale Beziehungen an der School of Oriental and African Studies (University of London) an der HU Berlin über die Transformation der türkischen Gesellschaft und ihre Außenpolitik während des Kalten Krieges. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Innen- und Außenpolitik der Türkei, die Außenpolitik der MENA-Region (Nahost und Nordafrika) und EU-MENA Beziehungen.

Teilnahmebedingungen:
Seminarbeitrag 40 Euro
Eine verbindliche Anmeldung per Email unter anmeldung@boell-brandenburg.de ist erforderlich.

Die Veranstaltung finden Sie hier auf Facebook und im Kalender der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg.

Projekt „Jobbrücke für Geflüchtete“

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Die Zuwanderung von geflüchteten Menschen, vor allem aus Ländern wie Syrien, Afghanistan, Eritrea, Somalia, dem Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia hat Deutschland und insbesondere auch Berlin in den letzten beiden Jahren vor enorme Herausforderungen gestellt.
Mit dem Projekt Jobbrücke für Geflüchtete verfolgt das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. das Ziel, die Zugangschancen der NeuzuwanderInnen zu verbessern und Sie in die gesellschaftlichen Kernbereiche einzugliedern.
Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der beruflichen Erstintegration geflüchteter Menschen. Im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements übernehmen Ehrenamtliche PATENSCHAFTEN für arbeitsuchende geflüchtete Menschen. Im Kontext einer individuellen sowie prozess- und ressourcenorientierten Beratung und Begleitung greifen die PAT_INNEN auf eigene Erfahrungen und Kompetenzen in Bereichen wie Personalentwicklung, Beratung und/oder Coaching zurück. Die ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen verlangt ein breites Spektrum von Kompetenzen und Anforderungen, speziell im interkulturellen und auch interreligiösen Bereich. Die Förderung dieser Kompetenzen wird durch regelmäßige Workshops und Supervisionen gewährleistet.

Alle weiteren Infos zum Projekt: http://jobbruecke.patenmodell.de/

Studienmöglichkeiten für Geflüchtete: Wie geht es weiter?

Viele der nach Deutschland Geflüchteten sind in dem Alter, in dem man eine Ausbildung beginnt. Dazu zählt auch die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren.

Am 23. November 2016 fand die Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung „Studienmöglichkeiten für Geflüchtete: Wie geht es weiter?“ statt. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag auf der Rolle der Hochschulen bei der Integration von Geflüchteten. Welche Maßnahmen und Angebote haben sich inzwischen etabliert? Erste Ergebnisse der Befragung „Institutionelle Anpassungsfähigkeit von Hochschulen“ wurden vorgestellt. Ergänzt wurde die Konferenz durch Praxisbeispiele zu Unterstützungs- und Beratungsangeboten einiger Hochschulen.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung können Sie in einem E-Paper nachlesen: http://www.fes.de/lnk/2un

Das neue Chrismon-Spezial ist erschienen

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Das neue Chrismon-Spezial ist erschienen. Reportagen, Berichte und praktische Informationen für Geflüchtete und alle, die mit ihnen zusammenarbeiten oder sich dafür interessieren, wie sich unsere Gesellschaft verändert. Auf Deutsch, Arabisch und Farsi/Dari. Die Redaktion von Amal, Berlin! hat den Inhalt dieses Heftes und der App erstellt.

http://www.chrismon-guter-start.de/

„Gemeinsam gärtnern“ in Heinersdorf – Saisoneröffnung 2017

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…. geht ab Freitag, den 17.03. in die neue Saison!
Wer Lust am gemeinsamen Gärtnern hat, ist Freitags ab 16.00 Uhr auf der Wiese hinter dem Friedenshaus herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Heinersdorfer, Steinhöfler und internationale Mitmacher, die Spaß am Garten und gemeinsamen Aktivitäten haben.

Alle weiteren Infos & aktuelles auf unserer Website:
http://www.gemeinsam-gaertnern.de/

Für den April wollen wir uns gemeinsam auf Ostern einstimmen und uns an der sorbischen Ostermalerei probieren.

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07.04.2017 – Ostereier nach sorbischer
 Art bemalen.
Falls es das Wetter zulässt, werden wir draußen im Garten die Eier bemalen. Ansonsten sind wir in den Räumen des Kulturzentrums zu finden.