Diskussionsveranstaltung: Abgrenzen, Ausgrenzen, Einbeziehen?

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Veranstaltungsdatum:
Donnerstag, 11. Januar 2018
19 Uhr

Veranstaltungsort:
Café der Kulturgießerei
An der Reihe 5
15566 Schöneiche bei Berlin

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung:
http://calendar.boell.de/de/event/abgrenzen-ausgrenzen-einbeziehen

Was sich in den Landesparlamenten bereits vollzogen hatte, wurde nun auch auf Bundesebene Wirklichkeit. Eine rechtspopulistische, zuweilen rechtsextreme Partei ist in den Bundestag eingezogen. In Brandenburg konnte die AfD mit rund 20% sogar zweitstärkste Kraft werden. Gewählt wurden sie mit einem Programm, das sich u.a. gegen eine plurale Einwanderungsgesellschaft und Geschlechtergerechtigkeit richtet und Sicherheit durch Nationalismus und autoritäre Politik schaffen möchte. In den Kommunen sind zivil-gesellschaftliche Akteure und Politiker/innen nunmehr mit der Frage konfrontiert, wie mit rechtspopulistischen Akteuren umzugehen ist. Diese nutzen die Spielräume der demokratischen Ordnung zielbewusst aus, um ihren Vorstellungen mehr Öffentlichkeit zu verschaffen.

Wie kann der Erfolg der AfD in Brandenburg erklärt werden und welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für das Miteinander und die Debatte in der Kommune? Welche Möglichkeiten haben demokratische Akteure, mit rechtspopulistischen und rechten Akteuren und Positionen umzugehen? Wann ist ein Abgrenzen oder Einbeziehen sinnvoll? Mit Mathias Wörsching sprechen wir über Analysen zum Wahlerfolg der AfD. Er berichtet auch von Erfahrungen aus der kommunalen Praxis im Umgang mit rechten Parteien. Was Zivilgesellschaft und kommunale Akteure tun können, diskutieren wir mit ihm sowie dem ehemaligen Bürgermeister Heinrich Jüttner und mit Ihnen.

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Ausstellung: Juden, Christen und Muslime – Im Dialog der Wissenschaften 500-1500

Ausstellung vom 9. Dezember 2017 bis 4. März 2018 im Martin-Gropius-Bau, Berlin

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Die Ausstellung, erarbeitet von der Österreichischen Nationalbibliothek, widmet sich dieser überragenden Phase einer Begegnung der Kulturen. Vier große Schriftkulturen werden vorgestellt: die hebräische, die griechische, die arabische und die lateinische. Religiös motivierte Fragestellungen konnten zwar die Akzeptanz kulturübergreifender Erkenntnisse verhindern, gaben jedoch auch vielfach erst den Anstoß für wissenschaftliche Auseinandersetzungen.

Alle Infos zur Ausstellung: hier

Informationsabend zum Thema Kichenasyl

Herzliche Einladung zu dem Informationsabend „Kirchenasyl“. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzukommen. Vielleicht ergeben sich gute Kooperationen. Und gerne nehme ich Sie und euch im Jugendbus mit (8 Plätze) – bitte anmelden bei mir!
Danke schön. Gabi Moser gabi.moser@ekkos.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

herzlich lade ich ein zu einem
Informationsabend zum Thema Kirchenasyl
am 20.11.2017 von 18-20 Uhr
in der Superintendentur, Steingasse 1A, Frankfurt/Oder

Pf. Bernhard Fricke, längjähriger Vorsitzender des Vereins Asyl in der Kirche, und Pfn. Ulrike Wohlrab, Elternzeitvertretung für die Pfn. Elisabeth Rosenfeld, Pfarrerin der Flüchtingskirche für den Sprengel Görlitz, werden uns sehr praktisch in das Thema einführen und stehen für alle Fragen zur Verfügung.

In den vergangenen Monaten hat in unserem Kirchenkreis es an verschiedenen Stellen Nachfragen nach und Fälle der Gewährung von Kirchenasyl gegeben.
In  einigen Fällen konnten Anfragen deswegen nicht positiv  beantwortet werden, weil seitens der Gemeinden nicht ausreichend Informationen über die Bedingungen, den Ablauf und die Ziele eines Kirchenasyls vorhanden waren. Tatsächlich ist eine spontane Entscheidung hier nicht einfach. Vielmehr wäre es gut, bereits vorher grundsätzlich informiert zu sein und sich über Handlungsmöglichkeiten Gedanken gemacht zu haben.

Bitte überlegen Sie in den Gemeindekirchenräten, wer an dem Abend teilnehmen könnte. Es ist damit zu rechnen, dass auch in der kommenden Zeit Anfragen nach Kirchenasyl kommen werden. Die damit verbundenen Schicksale sind oft beeindruckend, und sie aufgrund mangelnder Vorbereitung abweisen zu müssen, bedrückend.
Gleichzeitig bin ich bin davon überzeugt, dass ein gut und verantwortlich vorbereitetes, entschiedenes und durchgeführtes Kirchenasyl eine echte Chance zum geistlichen Gemeindeaufbau bietet – wir können daran viel über unseren Glauben und unsere Welt lernen.
Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldungen bis zum 18.11. (bis einschließlich der Kreissynodentagung).
Ich hoffe auf eine gut besuchte und inhaltlich und praktisch weiterführende Veranstaltung.

Mit geschwisterlichen Grüßen
Frank Schürer-Behrmann

Werkstatt „Integration machen Menschen“

Termin: 05.12.2017
Ort: Staatskanzlei Potsdam

Alle Infos zu Veranstaltung + Anmeldung als PDF: hier

Die landesweite Dialogwerkstatt „Integration machen Menschen“ bietet freiwillig Engagierten und hauptamtlich Tätigen die Möglichkeit, sich über die Bedingungen und Voraussetzungen einer nachhaltigen und belastbaren Integration in vier Foren auszutauschen:

  • Weiter so oder doch ganz anders? Veränderungen in den Aufgaben
  • Gestaltung einer schwierigen Beziehung: Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen
  • Qualifiziert und Engagiert: Möglichkeiten und Grenzen der Qualifizierung ehrenamtlich Engagierter
  • Zusammen engagiert – Einbindung von ehrenamtlich engagierten Geflüchteten

Die Veranstaltung findet am 05.12.2017 von 10 bis 17 Uhr in der Staatskanzlei Brandenburg im Brandenburgsaal, Heinrich-Mann-Allee 107, 14471 Potsdam statt.

Bei dieser Veranstaltung werden wir auch die Ergebnisse der Studie zur aktuellen Situation des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe im Land Brandenburg präsentieren, an der sich viele von Ihnen beteiligt haben.

Den detaillierten Programmablauf, das Anmeldeformular und den Anfahrtsplan finden Sie im hier. Bitte melden Sie sich bis zum 28.11.2017 an.

Dialogforum „Willkommen in Brandenburg – 2 Jahre Bündnis für Brandenburg“

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Termin: 20.11.2017
Veranstaltungsort: Fachhochschule Potsdam

Flyer als PDF: hier

Das Bündnis für Brandenburg begeht sein zweijähriges Bestehen. Beim 6. Dialogforum am 20. November in Potsdam wollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen professionelle und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus allen Regionen des Landes, über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten und die künftigen Herausforderungen austauschen.

Das Dialogforum „Willkommen in Brandenburg – 2 Jahre Bündnis für Brandenburg“ wird in der Fachhochschule Potsdam ausgerichtet. Begrüßt werden die Teilnehmer von Professor Eckehard Binas, Präsident der Fachhochschule. Die Eröffnungsrede hält Sozialministerin Diana Golze. Der Wissenschaftler Professor Peter Knösel spricht zum Thema „Integration – eine stetige Aufgabe“.
Anschließend steht eine Podiumsdiskussion auf dem Programm, an der neben der Ministerin die Integrationsbeauftragte, Doris Lemmermeier, Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher sowie Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, der IHK Potsdam und des Wohnungsunternehmens ProPotsdam GmbH Rede und Antwort stehen. Am Nachmittag haben die Teilnehmer Gelegenheit, in kleinerer Runde – an acht Thementischen – zu ausgewählten Bereichen wie Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen oder Religion miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei können anhand positiver Beispiele Anregungen gegeben, vergangene und gegenwärtige Probleme erörtert sowie Lösungsansätze für die Zukunft formuliert werden.

Seminar: „Hate Speech“ und wie wir damit umgehen können

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Fahrtkosten und Teilnahmebeitrag können für 2 interessierte Ehrenamtliche übernommen werden, gegen einen kurzen schriftlichen Bericht mit Ergebnissen und Erfahrungen aus dem Seminar.
Bei Interesse bitte Mail an gabi.moser@ekkos.de

Das Social Web und digitale Medien haben sich zu den wichtigsten Instanzen für die Meinungsbildung entwickelt. Viele suchen im Netz nach einfachen Lösungen für schwierige Probleme – ganz gleich, ob sie moralischer oder praktischer Natur sind. Doch gerade die Vielstimmigkeit des Internets sorgt dafür, dass sich dort antidemokratische Positionen und menschenverachtende Ideologien als eine Meinung unter vielen präsentieren können: Für Rechtsextreme und Rechtspopulist/innen sind die sozialen Netzwerke die bedeutendsten Propaganda-Plattformen. Der Workshop gibt einen Überblick und eine Einführung in den Bereich „Hate Speech“ und demokratische Gegenstrategien.

Alle Infos zum Seminar:
http://calendar.boell.de/de/event/aktiv-gegen-hass-im-netz

Basiskurs Ehrenamtskoordination

Termine:
26. / 27.01.2018
16. / 17.02.2018

Ort:
Amt für kirchliche Dienste
Goethestr. 26–30
10625 Berlin-Charlottenburg

Flyer mit allen Infos + Anmeldung: hier

Ehrenamtlich Engagierte leisten einen Großteil der gemeindlichen und einen gewichtigen Teil der diakonischen Arbeit. Sie bieten unbezahlbare Dienste und wertvolle Ressourcen an. Sie beleben die Vielfalt und den Reichtum kirchlichen Lebens durch vielfältige Kenntnisse, Fertigkeiten, Qualifikationen, Lebenserfahrung, Einsatzbereitschaft, persönliche Kontakte.

Ehrenamtlichenarbeit muss jedoch organisiert und koordiniert werden. Die Unterstützung von Freiwilligen und Ehrenamtlichen erfordert spezielle Kenntnisse und vielfältige Erfahrungen. Der Basiskurs Ehrenamtskoordination des AKD ist handlungsorientiert ausgerichtet und ermöglicht die Planung, Organisation, Durchfüh- rung und Koordination einer guten Ehrenamtlichenarbeit.

Der Ehrenamtskoordination Basiskurs richtet sich an ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen, 
in kirchlichen Projekten, Einrichtungen und Verbänden, die die Mitarbeit Ehrenamtlicher begleiten und koordinieren. Die Fortbildung ist auch geeignet für Ehrenamts- koordinator_innen, die bereits in Gemeinden tätig sind.

Vermittelt werden grundlegende Inhalte einer systematischen Ehrenamtsförderung sowie die Koordination von Ehrenamt in praxisrelevanter Form.
Der Basiskurs wird 2018 besonders die neue Praxishilfe Ehrenamt mit einbeziehen. Alle Teilnehmenden erhalten dieses Buch kostenlos als Arbeitsmaterial überreicht.
Der Ehrenamtskoordination Basiskurs qualifiziert zum Freiwilligen-Koordinator bzw. zur Freiwilligen- Koordinatorin und ist zertifiziert von der Akademie für Ehrenamtlichkeit (AfED).