Informationsabend zum Thema Kichenasyl

Herzliche Einladung zu dem Informationsabend „Kirchenasyl“. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzukommen. Vielleicht ergeben sich gute Kooperationen. Und gerne nehme ich Sie und euch im Jugendbus mit (8 Plätze) – bitte anmelden bei mir!
Danke schön. Gabi Moser gabi.moser@ekkos.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

herzlich lade ich ein zu einem
Informationsabend zum Thema Kirchenasyl
am 20.11.2017 von 18-20 Uhr
in der Superintendentur, Steingasse 1A, Frankfurt/Oder

Pf. Bernhard Fricke, längjähriger Vorsitzender des Vereins Asyl in der Kirche, und Pfn. Ulrike Wohlrab, Elternzeitvertretung für die Pfn. Elisabeth Rosenfeld, Pfarrerin der Flüchtingskirche für den Sprengel Görlitz, werden uns sehr praktisch in das Thema einführen und stehen für alle Fragen zur Verfügung.

In den vergangenen Monaten hat in unserem Kirchenkreis es an verschiedenen Stellen Nachfragen nach und Fälle der Gewährung von Kirchenasyl gegeben.
In  einigen Fällen konnten Anfragen deswegen nicht positiv  beantwortet werden, weil seitens der Gemeinden nicht ausreichend Informationen über die Bedingungen, den Ablauf und die Ziele eines Kirchenasyls vorhanden waren. Tatsächlich ist eine spontane Entscheidung hier nicht einfach. Vielmehr wäre es gut, bereits vorher grundsätzlich informiert zu sein und sich über Handlungsmöglichkeiten Gedanken gemacht zu haben.

Bitte überlegen Sie in den Gemeindekirchenräten, wer an dem Abend teilnehmen könnte. Es ist damit zu rechnen, dass auch in der kommenden Zeit Anfragen nach Kirchenasyl kommen werden. Die damit verbundenen Schicksale sind oft beeindruckend, und sie aufgrund mangelnder Vorbereitung abweisen zu müssen, bedrückend.
Gleichzeitig bin ich bin davon überzeugt, dass ein gut und verantwortlich vorbereitetes, entschiedenes und durchgeführtes Kirchenasyl eine echte Chance zum geistlichen Gemeindeaufbau bietet – wir können daran viel über unseren Glauben und unsere Welt lernen.
Zur besseren Planung bitte ich um Anmeldungen bis zum 18.11. (bis einschließlich der Kreissynodentagung).
Ich hoffe auf eine gut besuchte und inhaltlich und praktisch weiterführende Veranstaltung.

Mit geschwisterlichen Grüßen
Frank Schürer-Behrmann

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Werkstatt „Integration machen Menschen“

Termin: 05.12.2017
Ort: Staatskanzlei Potsdam

Alle Infos zu Veranstaltung + Anmeldung als PDF: hier

Die landesweite Dialogwerkstatt „Integration machen Menschen“ bietet freiwillig Engagierten und hauptamtlich Tätigen die Möglichkeit, sich über die Bedingungen und Voraussetzungen einer nachhaltigen und belastbaren Integration in vier Foren auszutauschen:

  • Weiter so oder doch ganz anders? Veränderungen in den Aufgaben
  • Gestaltung einer schwierigen Beziehung: Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen
  • Qualifiziert und Engagiert: Möglichkeiten und Grenzen der Qualifizierung ehrenamtlich Engagierter
  • Zusammen engagiert – Einbindung von ehrenamtlich engagierten Geflüchteten

Die Veranstaltung findet am 05.12.2017 von 10 bis 17 Uhr in der Staatskanzlei Brandenburg im Brandenburgsaal, Heinrich-Mann-Allee 107, 14471 Potsdam statt.

Bei dieser Veranstaltung werden wir auch die Ergebnisse der Studie zur aktuellen Situation des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe im Land Brandenburg präsentieren, an der sich viele von Ihnen beteiligt haben.

Den detaillierten Programmablauf, das Anmeldeformular und den Anfahrtsplan finden Sie im hier. Bitte melden Sie sich bis zum 28.11.2017 an.

Dialogforum „Willkommen in Brandenburg – 2 Jahre Bündnis für Brandenburg“

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Termin: 20.11.2018
Veranstaltungsort: Fachhochschule Potsdam

Flyer als PDF: hier

Das Bündnis für Brandenburg begeht sein zweijähriges Bestehen. Beim 6. Dialogforum am 20. November in Potsdam wollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen professionelle und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus allen Regionen des Landes, über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten und die künftigen Herausforderungen austauschen.

Das Dialogforum „Willkommen in Brandenburg – 2 Jahre Bündnis für Brandenburg“ wird in der Fachhochschule Potsdam ausgerichtet. Begrüßt werden die Teilnehmer von Professor Eckehard Binas, Präsident der Fachhochschule. Die Eröffnungsrede hält Sozialministerin Diana Golze. Der Wissenschaftler Professor Peter Knösel spricht zum Thema „Integration – eine stetige Aufgabe“.
Anschließend steht eine Podiumsdiskussion auf dem Programm, an der neben der Ministerin die Integrationsbeauftragte, Doris Lemmermeier, Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher sowie Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, der IHK Potsdam und des Wohnungsunternehmens ProPotsdam GmbH Rede und Antwort stehen. Am Nachmittag haben die Teilnehmer Gelegenheit, in kleinerer Runde – an acht Thementischen – zu ausgewählten Bereichen wie Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen oder Religion miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei können anhand positiver Beispiele Anregungen gegeben, vergangene und gegenwärtige Probleme erörtert sowie Lösungsansätze für die Zukunft formuliert werden.

Seminar: „Hate Speech“ und wie wir damit umgehen können

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Fahrtkosten und Teilnahmebeitrag können für 2 interessierte Ehrenamtliche übernommen werden, gegen einen kurzen schriftlichen Bericht mit Ergebnissen und Erfahrungen aus dem Seminar.
Bei Interesse bitte Mail an gabi.moser@ekkos.de

Das Social Web und digitale Medien haben sich zu den wichtigsten Instanzen für die Meinungsbildung entwickelt. Viele suchen im Netz nach einfachen Lösungen für schwierige Probleme – ganz gleich, ob sie moralischer oder praktischer Natur sind. Doch gerade die Vielstimmigkeit des Internets sorgt dafür, dass sich dort antidemokratische Positionen und menschenverachtende Ideologien als eine Meinung unter vielen präsentieren können: Für Rechtsextreme und Rechtspopulist/innen sind die sozialen Netzwerke die bedeutendsten Propaganda-Plattformen. Der Workshop gibt einen Überblick und eine Einführung in den Bereich „Hate Speech“ und demokratische Gegenstrategien.

Alle Infos zum Seminar:
http://calendar.boell.de/de/event/aktiv-gegen-hass-im-netz

Basiskurs Ehrenamtskoordination

Termine:
26. / 27.01.2018
16. / 17.02.2018

Ort:
Amt für kirchliche Dienste
Goethestr. 26–30
10625 Berlin-Charlottenburg

Flyer mit allen Infos + Anmeldung: hier

Ehrenamtlich Engagierte leisten einen Großteil der gemeindlichen und einen gewichtigen Teil der diakonischen Arbeit. Sie bieten unbezahlbare Dienste und wertvolle Ressourcen an. Sie beleben die Vielfalt und den Reichtum kirchlichen Lebens durch vielfältige Kenntnisse, Fertigkeiten, Qualifikationen, Lebenserfahrung, Einsatzbereitschaft, persönliche Kontakte.

Ehrenamtlichenarbeit muss jedoch organisiert und koordiniert werden. Die Unterstützung von Freiwilligen und Ehrenamtlichen erfordert spezielle Kenntnisse und vielfältige Erfahrungen. Der Basiskurs Ehrenamtskoordination des AKD ist handlungsorientiert ausgerichtet und ermöglicht die Planung, Organisation, Durchfüh- rung und Koordination einer guten Ehrenamtlichenarbeit.

Der Ehrenamtskoordination Basiskurs richtet sich an ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen, 
in kirchlichen Projekten, Einrichtungen und Verbänden, die die Mitarbeit Ehrenamtlicher begleiten und koordinieren. Die Fortbildung ist auch geeignet für Ehrenamts- koordinator_innen, die bereits in Gemeinden tätig sind.

Vermittelt werden grundlegende Inhalte einer systematischen Ehrenamtsförderung sowie die Koordination von Ehrenamt in praxisrelevanter Form.
Der Basiskurs wird 2018 besonders die neue Praxishilfe Ehrenamt mit einbeziehen. Alle Teilnehmenden erhalten dieses Buch kostenlos als Arbeitsmaterial überreicht.
Der Ehrenamtskoordination Basiskurs qualifiziert zum Freiwilligen-Koordinator bzw. zur Freiwilligen- Koordinatorin und ist zertifiziert von der Akademie für Ehrenamtlichkeit (AfED).

Fachtag zum Thema „Familienzusammenführung“

Fachtag zum Thema „Familienzusammenführung“
07. Dezember 2017 von 10:30 bis 17:00 Uhr
Stadtmission Berlin in der Lehrter Straße

Der Fachtag wird von der Diakonie Deutschland in Zusammenarbeit mit KommMit e.V./ BBZ Beratungs- und Betreuungszentrums für junge Flüchtlinge und MigrantInnen (http://www.bbzberlin.de) und dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz organisiert.

Mit diesem Fachtag soll ein Überblick über die relevanten und aktuellen Rechtsgrundlagen sowie zentralen Begriffe, den Verfahrensablauf und die Voraussetzungen für die Zusammenführung gegeben werden. Dabei werden auch die Einwirkungsmöglichkeiten aus Perspektive eines Beraters/einer Beraterin der Migrationsfachdienste (MBE) besprochen. Es werden wichtige Kontaktinformationen vermittelt, Workshops für die Fallarbeit angeboten und zum Abschluss des Fachtages sind ein Gespräch mit dem Auswärtigen Amt sowie eine politische Diskussion vorgesehen.

Bitte merken Sie sich den Termin bei Interesse an einer Teilnahme vor. Ein genaues Tagungsprogramm folgt Anfang November 2017. Eine unverbindliche Interessenbekundung per Mail an migration@diakonie.de erleichtert uns die Planungen. Bitte sprechen Sie uns an, falls die Reisekosten Sie (MBE – Diakonie) von einer Teilnahme abhalten sollten.

Workshops im Rahmen des Projekts „Qualifiziert engagiert mit Geflüchteten“

In der Flüchtlingskirche in Berlin-Kreuzberg finden im November und Dezember 2017 drei unterschiedliche Workshops statt, für Ehrenamtliche und Ehrenamtskoordinator*innen in der Flüchtlingsarbeit.
Die Workshops werden im Rahmen des Projektes Qualifiziert engagiert mit Geflüchteten in Kooperation mit der Flüchtlingskirche Berlin durchgeführt.

Workshop 1
„Wirksam kommunizieren – Gewaltfreie Kommunikation“ findet statt am Samstag und Sonntag, den 18.+19.11.17 von jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr. Als Referentin konnten wir erneut Frau Janne Ellenberger gewinnen, die Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation in Deutschland und dem Nahen Osten ist. Wir achten bei diesem Workshop auf eine ausgewogene Mischung von Ehrenamtlichen und Ehrenamtskoordinator*innen mit und ohne Fluchterfahrung. Die Teilnahme ist nur an beiden Tagen zusammen möglich.
Info als PDF: hier

Workshop 2
„Willkommen ohne Paternalismus: Rassismusreproduktion und der Umgang mit Privilegien in der Solidaritätsarbeit mit Geflüchteten“ findet statt am Samstag, den 25.11.2017 von 09.30 bis 15.30 Uhr. Als Referentinnen konnten wir Frau Immaculate Adet und Frau Sandra Mossner gewinnen, die beide für glokal e.V. tätig sind.
Info als PDF: hier

Workshop 3
„Argumentationstraining gegen rechte und rassistische Positionen“ findet statt am Samstag, den 09.12.2017 von 09.30 bis 15.30 Uhr. Als Referent konnten wir hier Herrn Matthias Müller von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) gewinnen. In Abgrenzung zu Workshop 2 geht es hier weniger um die Reflektion der eigenen Privilegien, sondern um den Umgang mit flüchtlingsfeindlichen Positionen, die von anderen (z.B. im Arbeitskontext oder im Familienkreis) getätigt werden.
Info als PDF: hier

Alle drei Workshops sind für die Teilnehmenden kostenlos, finden in der Flüchtlingskirche in Berlin-Kreuzberg statt und erfordern eine vorherige Anmeldung unter info@fluechtlingskirche.de. Die genaue Anmeldefrist sowie die Adresse für den Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte dem Anhang.