Interkulturelle Filmtage 2017 in Fürstenwalde

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Vom 24. bis 29. September 2017 veranstalten die Arbeitsstelle „Eine Welt Projekt“ des Ev. Kirchenkreises Oderland-Spree und das Filmtheater Union zum 6. Mal die Interkulturellen Filmtage Fürstenwalde, im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche.

Präsentiert werden unterhaltsame und anspruchsvolle Filme für Jugendliche und Erwachsene.

Durch die gute Resonanz im letzten Jahr gibt es auch 2017 wieder mehrere Filme im Original mit deutschen Untertiteln. Ebenso freuen wir uns über neue Filme von arabischen, türkischen oder persischen Filmemacher/innen, die Mut machen, die Ressourcen Geflüchteter in den Vordergrund stellen, und so eine kraftvollere Perspektive zeigen.

Ort:
Filmtheater Union
Berliner Straße 10
15517 Fürstenwalde
Telefon: 033 61 / 73 64 40

Programm:
das komplette Programm-Faltblatt mit weiteren Informationen zu jedem Film:
Hier als PDF

Sonntag, 24.09.2017
19 Uhr: Wir sind Juden aus Breslau (Doku, DE 2016)
im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin Karin Kaper. Die Moderation übernimmt der Historiker Bjoern Weigel (Berlin)

Montag, 25.09.2017
18 Uhr: 4 Kurzfilme – Yaman (Libanon 2016) , Bag Mohajer (DE 2016), I am blue (Libanon 2014), Love Boat (Jordanien/DE 2016)
20 Uhr: Barakah meets Barakah (Doku, Saudi-Arabien 2016)

Dienstag, 26.09.2017
18 Uhr: Weisse Geister (Doku, DE 2004)
im Anschluss Filmgespräch mit Filmprotagonist Israel Kaunatjike
20 Uhr: Kinshasa Symphony (Doku, Dem. Rep. Kongo/DE 2010)

Mittwoch, 27.09.2017
18 Uhr: Alles gut (Doku, DE 2016)
im Anschluss Filmgespräch mit Thomas Thieme (Caritas)
20 Uhr: Dil Leyla (Doku, DE 2016)

Donnerstag, 28.09.2017
18 Uhr: Football Undercover (Doku, DE 2008)
20 Uhr: Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt (Doku, DE 2017)

Freitag, 29.09.2017
19 Uhr: District Zero (Doku, Jordanien 2015)
danach: Shakespeare in Zaatari (Doku, Jordanien/DE 2016)
im Anschluss Filmgespräch mit dem Filmemacher Maan Mouslli.
Abschliessend interkulturelles Buffet und Gespräche.

Veranstaltungsseite auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/621934424620166

 

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Ausstellung: Vulnerable Souls – verletzliche Seelen. Kindheit im Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien

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Ausstellungseröffnung:
Vulnerable Souls – verletzliche Seelen.
Kindheit im Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien
am 22.09.2017 um 18 Uhr mit Fotos des Künstlers Manar Bilal in der Stadtbibliothek Fürstenwalde.

Zeitraum der Ausstellung: 22.09. bis 20.10.2017 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek

Die Ausstellung wurde realisiert durch die Initiative des Fürstenwalders Mohammad Bilal und wird begleitet und unterstützt in Kooperation von Stadtbibliothek und Eine Welt Projekt/Ev. Kirchenkreis Oderland-Spree.

Das weltgrößte Flüchtlingslager Zaatari liegt mitten in der jordanischen Wüste, nicht weit von der syrischen Grenze entfernt. Aufgebaut 2012 als Provisorium zu Beginn des Krieges in Syrien, ist es längst eine gut funktionierende Stadt mit ca. 85.000 Menschen geworden – und Jordaniens viertgrößte Stadt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Als ein dokumentarischer Fotograf gibt Manar Bilal denjenigen eine Stimme, die in dieser humaitären Katastrophe nicht gehört werden. Seine Bilder zeigen Kinder, die trotz aller Widrigkeiten eine ungebrochene Lebenslust demonstrieren. Seine Arbeit würdigt den Kampf seiner Landsleute und ihrer Kinder, die ihre Kriegstraumata bewältigen, einen kreativen und findigen Umgang mit den fehlenden Bildungsmöglichkeiten und den harten Lebensbedingungen zeigen – und einen ungebrochenen Optimismus für ein besseres Morgen zeigen.

Weitere Informationen unter (03361) 557-212

Advent heißt Ankommen – ein Projekt des Haus Hoffnung in Fürstenwalde

Das Wohnheim für geflüchtete Menschen im Tränkeweg bereitet für den 09.12.2017 ein glanzvolles, vorweihnachtliches, und dennoch multikulturelles Fest vor, um mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen zu feiern.

Für verschiedene Aktivitäten an diesem Tag werden auch noch Unterstützer gesucht!

Weitere Informationen und Kontakt: hier

Fortbildung: GET TOGETHER Kontaktbörse für Träger politischer Bildung und Selbstorganisationen Geflüchteter

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GET TOGETHER Kontaktbörse für Träger politischer Bildung und Selbstorganisationen Geflüchteter am 23.-24. Oktober 2017 in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte in Weimar.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und Engagierte in Geflüchteten-Selbstorganisationen, die Interesse am Austausch haben und gerne im Bereich der politischen Bildung zusammenarbeiten wollen. Die Fortbildung soll den Rahmen bieten, sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und – nach Möglichkeit – Kooperationen zu verabreden. Das Mitbringen von eigenen Projektideen und Vorhabenplanungen ist ausdrücklich erwünscht!

Die Tagungssprache ist deutsch, einzelne Beiträge können in Englisch sein. Die Fortbildung wird vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten in Kooperation mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) organisiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Weitere Informationen zu Programm, Ablauf und Konditionen entnehmen Sie bitte dem Programmflyer. Ihre Anmeldung nehmen wir gern bis zum 6. Oktober 2017 entgegen (E-Mail neumann@adb.de). Bitte nutzen Sie dafür den Anmeldebogen.

Seminar: Zugang zu Sozialleistungen für Geflüchtete

Datum: 18.10.2017
Uhrzeit: 9:30 – 16:00
Ort: Haus der Diakonie, Paulsenstr.55-56, 12163 Berlin

Für Asylsuchende besteht zu Beginn ihres Aufenthaltes in Deutschland kein Anspruch auf Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern, sondern sie fallen unter das Asylbewerberleistungsgesetz. Dieses sieht – zumindest in den ersten 15 Monaten – eingeschränkte Leistungen vor, beispielsweise sollen medizinische Leistungen nur bei akuter Erkrankung erfolgen. Das hat zur Folge, dass Vieles nur durch professionelle Unterstützung bis hin zum Rechtsstreit durchzusetzen ist. Erst nach Asylanerkennung oder nach Ablauf bestimmter Fristen erlangen Geflüchtete gleichberechtigten Zugang zu SGB-Leistungen bzw. Analogleistungen.

Weitere Infos und Anmeldung:
https://www.diakademie.de/kursdetails/zugang-zu-sozialleistungen-fuer-gefluechtete-510-2017-9303.html

 

Filmreihe ‚Kino verbindet‘ zeigt: „Ein Lied für Nour“

Datum: Freitag, 30.06.2017
Beginn: 18 Uhr
Ort: Filmtheater Union, Füstenwalde

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Die Reihe “Kino verbindet“ im Filmtheater Union in Fürstenwalde zeigt Filme zu Themen, die Menschen aus verschiedenen Ländern miteinander verbinden – immer mit Filmgespräch im Anschluss an den Film.
„Kino verbindet“ ist ein gemeinsames Projekt vom Eine Welt Projekt/Ev. Kirchenkreis Oderland-Spree und dem Filmtheater Union.
Die nächsten Termine: 30. Juni / 20. Oktober / 24. November jeweils um 18 Uhr

Kino verbindet – Am 30. Juni mit dem Film Ein Lied für Nour – The Idol über einen palästinensischen jungen Mann, der an sich glaubt und es entgegen aller Widrigkeiten schafft, an dem Song Contest „Arab Idol“ in Kairo teilzunehmen.
Ein Film voller Liebe, Leichtigkeit und Humor und über die Situation der Palästinenser in Gaza.

Das ZDF heute journal berichtete über den Film:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/videos/nasser-ein-lied-fuer-nour-100.html

Weitere Infos und Links auf der Veranstaltungsseite bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/187368241787508/?active_tab=discussion

Ankündigung:
Interkulturelle Filmtage vom 24.-29. September im Filmtheater Union – wieder mit einem Programm voller guter Filme, mit mehreren Filmgesprächen und einem Abschluss am Freitag mit Gesprächen am Buffet. Das Programm folgt in Kürze.
Als Auftaktfilm läuft am Sonntag, 24.09. der Film „Wir sind Juden aus Breslau“ in Anwesenheit der Filmemacherin. 

Seminar: Warum gut gemeint nicht gut gemacht sein muss

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Veranstaltungsdatum:
Montag, 10. Juli 2017
10-16 Uhr

Veranstaltungsort:
Europa Universität Viadrina
Raum AM 104, Auditorium Maximum
Logenstraße 4
15230 Frankfurt/Oder

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Anti-Rassismus Referat des AStA der Europa-Viadrina Universität im Zuge des Festival Contre Le Racisme statt.

Die Stärkung und Gestaltung einer lokalen Willkommenskultur ist in den meisten Brandenburger Kommunen zu einer zentralen Aufgabe geworden. Die Aufnahme und Integration Geflüchteter in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft zeigt nicht nur viel Engagement und Hilfsbereitschaft sondern offenbart auch Vorurteile und Diskriminierungen,  die sich in unserem (beruflichen) Alltag und in unserem sozialen Umfeld auswirken.

Das Seminar sensibilisiert für rassistische Diskriminierungen und andere Ausgrenzungsmechanismen. Wer sind eigentlich diese „anderen“? Was „darf“ ich denn überhaupt noch sagen? Wie entstehen Vorurteile und welche Funktion haben sie? Wie kann man eine vorurteilsbewusste Umgebung mitgestalten?

Das Seminar richtet sich besonders an Multiplikator/innen in der Sozialen- und Bildungsarbeit sowie an Engagierte in Willkommensinitiativen.

Anmeldung und weitere Infos zum Seminar:
http://calendar.boell.de/de/event/warum-gut-gemeint-nicht-gut-gemacht-sein-muss-3